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August 2019
Tanzfleck feiert Kirwa

Pfarrer Bernhard Huber macht den Tanzfleckern nach aufgehelltem Himmel ein Kompliment: „Ihr seid scheinbar ganz brave Leit“. Für die Kirwaleit ist der Gottesdienst vor der weltlichen Feier Ehrensache.

Nach dem Warmup folgte am Samstagfrüh der Kraftakt: Kirwaburschn machten sich bei Regen auf in den Wald, und Josef Amann fällte, ausgestattet mit der Gene seines Vaters, fachgerecht die von Forstoberrat Volker Goebel gestiftete Fichte. Den Transport zum Festplatz übernahm Erhard Fellner per Traktor. „Gott sei Dank is heint nird hoaß“ waren sich die 30 Helfer einig. Im Gegenteil, die wenigen Regentropfen boten Erfrischung. Vor dem Aufstellen, das unter dem Kommando von „Jupp“ Schirbl mit Muskelkraft binnen einer Stunde geschafft war, war der Kirwabaum geschmückt worden.

Nach seinem in der Dorfkirche ausgerufenen Motto „A lange Bratwurst und a kurze Predigt“ verstand es Geistlicher Rat Bernhard Huber, das Wort Kirche kurz und prägnant auszulegen: „K ist komm und eine Einladung von Jesus an uns. I heißt Interesse wie Zachäus zeigen, denn wenn wir mit Gott Verbindung halten, werden wir gute Menschen, und solche sind gefragt. Das R bedeutet, beim Herrn sind wir richtig. Das C und H : Der Herrgott will bei uns im Herzen sein. Die Kirwa ist Gelegenheit, das Herz aufzumachen. Und zum E bekommen wir das heilige Brot, aber auch das Essen draußen gehört dazu.“

So richtig rund ging es dann mit dem Haidmühlner Wurschtwasser Orchestra. Die sechs Musiker und Sänger brachten die Kirwaleit - auch die aus Thansüß, Freihung, Seugast, Großschönbrunn und Pursruck waren vertreten - sofort auf die Bänke. HWO war Garant für Spaß und gute Laune und lud zum Tanz vor der Bühne und zum Mitsingen ein. Wem der Rausch für die Ohren zu laut war, nahm außerhalb des ohnehin vollen Zelts Platz. In der Bar herrschte Hochbetrieb. „So eine Nonstop-Bombenstimmung hatten wir noch nicht“ war zu hören, und kaum jemand ging vor 1.30 Uhr nach Hause.

Es ist für das kleine Tanzfleck nicht leicht, immerhin sieben Paare auf die Beine zu stellen. Sie drehten am Sonntagnachmittag auf dem von Heiratskandidat Florian Bauer mit dem Traktor gezogenen, mit Sonnenblumen und weißblauen Bändern geschmückten Wagen erst einmal eine Runde mit den „Höidlbrummern“ und Gesang durch den Ort. Die sechs Vollblutmusikanten lieferten auch die Begleitmusik zu den von der Thansüßerin Alexandra Luber perfekt einstudierten Tänzen. Weil die Sonne auf das Podium brannte, gönnten sich die Mitwirkenden zwischendurch einen Schluck aus der „Liesl“. Rund 250 Zuschauer spendeten wiederholt Beifall. Julia Rauscher und Dominik Rudlof hielten den Blumenstrauß in der Hand, als die Musik urplötzlich den Walzer beendete.

Nach dem Einzug ins wiederum gefüllte Festzelt, auch außerhalb waren schattige Plätze gefragt, leiteten die „Höidlbrummer“ zünftig den Ausklang ein. Ihre Mühe sahen die Tanzflecker Frauen belohnt, denn alle 20 Kuchen und Torten gingen weg. Die Männer hatten den Ausschank im Griff. Erste Amtshandlung des Oberkirwapaars war die Verlosung der Tombola-Preise. Ausgerechnet der Vater des Kirwabräutigams, Christian Rudlof aus Vilseck, hatte seinen Glückstag. Er gewann zwei Preise und den Kirwabaum, den er spontan an die „Gemütlichkeit“- Schützen spendete, damit Heimwirt Heinz Schmidt im Winter für Kachelofenwärme sorgen kann. Welch großes Wetterglück die Tanzflecker hatten, wurde ihnen am Sonntagnacht bewusst, als Gewitterregen einsetzte. Festleiter Johannes Amann, der selbst mit anpackte, resümierte: „Das war die beste Kirwa seit der Verlegung 2010 in den Sommer.“ Die Kirwagemeinschaft (Gruppenfoto) dankt allen Helfern, Unterstützern und Sponsoren.




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