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Wappen Markt Freihung

Timetravel / Zeitreise

 

80. Jahrestag der Verleihung des Nobelpreises  an

 

 

Prof. Dr. Johannes Stark

 

Die Akademie der Wissenschaften in Stockholm verlieh im November 1919 Professor Dr. Johannes Stark, Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik an der Universität Greifswald, den Nobelpreis für seine Arbeiten über die Dopplerwirkungen bei den Kanalstrahlen und die Teilung von Spektrallinien in elektrischen Feldern.

 


 

Unmittelbar nach der Verleihung des Nobelpreises wurde in der Zeitschrift "Die Oberpfalz" ein Artikel veröffentlicht.

 

1964 ehrte die Gemeinde ihren berühmten Sohn mit einer Gedenktafel an seinem Geburtshaus. Neben seinem Geburtsort Thansüß haben auch die Städte Amberg und Weiden, der Markt Hahnbach - und nicht nur diese - Straßen nach ihm benannt.

1979 gedachte die Postverwaltung des Königreiches Schweden der Nobelpreisträger von 1919.

Gedenktafel Prof Johannes Stark Schickenhof

1988 würdigte das Albertus-Magnus-Gymnasium in Regensburg in der Festschrift zum 400- bzw. 450-jährigen Schuljubiläums seinen ehemaligen Schüler, setzte sich aber auch kritisch mit dessen Verhalten im Vorfeld und den ersten Jahren nach der nationalsozialistischen Machtergreifung bis zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs auseinander.

Persönliche Daten:

  • geboren am 15. April 1874 in Schickenhof
  • Studium an der Universität München (Mathematik/Physik)
  • 1897 Promotion mit Physik als Hauptfach
  • 1899 erscheinen seine ersten Arbeiten auf dem Gebiet des Durchganges des elektrischen Stromes durch Gase
  • 1900 Habilitation an der Universität Göttingen
  • 1902 erschien sein erstes größeres Werk "Die Elektrizität in Gasen"
  • 1905 Entdeckung des Doppler-Effektes an Kanalstrahlen
  • 1906 außerordentlicher Professor an der TH Hannover
  • 1909 ordentlicher Professor für Pysik an der TH Aachen
  • 1913 Entdeckung der Teilung von Spektrallinien in elektrischen Feldern
  • 1917 ordentlicher Professor an der Universität Griefswald
  • 1920 Professur in Würzburg
  • 1922 legte er aus Verärgerung seine Professur nieder und zog sich in seine Heimat (nach Ullersricht bei Weiden) zurück um sich ganz seinen Privatstudien zu widmen.
  • 1933 übernahm er die vakante Stelle des Präsidenten der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt.
  • 1939, noch ehe sich der Staat, dem er diente, vor der Welt vollends ins Unrecht setzte, zog er sich ins Privatleben zurück.
  • 1957 am 21. Juni still und fast vergessen verstarb er nach einem erfüllten Leben auf seinem Gut Eppenstadt bei Traunstein.